Bestigium / Mérida
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Aqua Augusta: oberer Abschnitt des Aquädukts von Cornalvo

Oberer Abschnitt des Aquädukts von Cornalvo, der Leitung, die die Römer Aqua Augusta nannten und die die älteste der drei war, die Augusta Emerita versorgten. Dieser Punkt liegt im nordöstlichen Sektor ihres Verlaufs, in der Umgebung von Mirandilla, zwischen der Talsperre Cornalvo und der Stadt.

Art
Aquädukt
Erhaltung
Fundamente
Schutzstatus
Koordinaten
39.04924, -6.19429
Fotografien
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Die Fundstelle

Was es ist und was davon übrig ist

Das Wasser wurde an der Talsperre Cornalvo und ihren Quellen gefasst und in einem Kanal (specus) von etwa 70 cm Breite geführt, mit opus signinum ausgekleidet und größtenteils unterirdisch. LiDAR-Prospektionen der letzten Jahre haben einen Verlauf von mindestens 70 km dokumentiert, mit Schätzungen bis zu 90 km, was es zu einem der längsten Aquädukte des römischen Hispanien macht. Sein Bau wurde traditionell ins 1. Jahrhundert v. Chr. oder an den Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. gesetzt; die neuesten Daten deuten auf die Zeit des Tiberius.

In der Stadt überquerte die Leitung das Albarregas-Tal auf Bogenstellungen, und die städtischen Reste verteilen sich auf drei Stellen: die Straße nach Valverde de Mérida (EX-307, km 2), die Umgebung der Schule Giner de los Ríos und die Calle Vía del Ensanche gegenüber den Columbarios. 1504 wurde ein Teil des Materials für ein neues Aquädukt wiederverwendet, was den Verfall beschleunigte.

Der Verlauf verdankt sich großenteils der Aufnahme von Cees W. Passchier für das ROMAQ-Projekt (Aquädukt Nr. 557). Da die Leitung vergraben ist, gibt es an der Oberfläche kaum etwas zu sehen. Lage annähernd, auf der Leitungslinie.

Das Profil

Was jede Epoche hier hinterlassen hat

Zu lesen von oben nach unten: jedes Band ist eine Epoche, die an dieser Stelle gebaut hat, von der jüngsten bis zur tiefsten.

25 v. Chr. – 5. Jh. Schicht 1
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Römisch

Römisch

An dieser Fundstelle steht Mauerwerk dieser Epoche. In Mérida gibt es 57 weitere Fundstellen aus derselben Schicht.

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Profilsohle

Unter der tiefsten Schicht jeder Fundstelle liegt der Boden selbst: was noch nicht ergraben ist, oder was nichts Gebautes hinterlassen hat. Der Katalog behauptet nur, was belegt ist.

Literatur und Quellen

Woher dieser Eintrag stammt

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