Bestigium / Mérida
Castellum aquae (torre de agua) · 1 schichten

Castellum aquae am Cerro del Calvario

Monumentale römische Struktur auf dem höchsten Teil des sogenannten Cerro del Calvario, Calle Calvario, nördlich der Altstadt von Mérida. Sie hat rechteckigen Grundriss mit zwei U-förmigen Vorsprüngen und ist in Beton mit einer Verblendung aus sehr großen Granitquadern gebaut; im oberen Teil und an mehreren Stellen der Aufgehenden sind Reste von Marmorplatten erhalten, ein Beweis, dass sie teilweise damit verkleidet war, was von einem Prunkbau spricht.

Art
Castellum aquae (torre de agua)
Erhaltung
Ruine
Schutzstatus
Denkmalgeschützt · RI-53-0000148
Unterschutzstellung
08/02/1973
Koordinaten
38.92110, -6.34968
Fotografien
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Die Fundstelle

Was es ist und was davon übrig ist

Traditionell wurde sie als Teil eines castellum aquae gedeutet, des Verteilerturms, in dem das Aquädukt von los Milagros endete, um das Wasser über die Stadt zu verteilen: das Aquädukt endet knapp 200 m nordöstlich, was die Annahme reizvoll macht. Der städtische Katalog selbst warnt jedoch, dass die Form des Gebäudes und seine Lage dies schwer haltbar machen, sodass die Funktion offen bleibt. Die Datierung ist römisch-frühkaiserzeitlich.

Sie ist teilweise erhalten, auf einem umzäunten Grundstück ohne dauerhaften Zugang, und der Katalog fordert ein Präsentationsprogramm, das dem Umfang der Reste entspricht. Teil des archäologischen Ensembles von Mérida, Welterbe (UNESCO, 1993). Lage annähernd.

Das Profil

Was jede Epoche hier hinterlassen hat

Zu lesen von oben nach unten: jedes Band ist eine Epoche, die an dieser Stelle gebaut hat, von der jüngsten bis zur tiefsten.

25 v. Chr. – 5. Jh. Schicht 1
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Römisch

Römisch

An dieser Fundstelle steht Mauerwerk dieser Epoche. In Mérida gibt es 57 weitere Fundstellen aus derselben Schicht.

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Profilsohle

Unter der tiefsten Schicht jeder Fundstelle liegt der Boden selbst: was noch nicht ergraben ist, oder was nichts Gebautes hinterlassen hat. Der Katalog behauptet nur, was belegt ist.

Literatur und Quellen

Woher dieser Eintrag stammt

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