Bestigium / Mérida
Villa · 1 schichten

Casa de la Torre del Agua

Reste eines römischen Hauses (domus) neben der Casa del Anfiteatro, im Wohnviertel, das sich außerhalb der Mauern nördlich des Amphitheaters von Augusta Emerita erstreckte. Alfonso Marcos Pous deutete sie zunächst als Teil des Grundrisses der Casa del Anfiteatro selbst, aber die späteren Arbeiten von Blanco und Almagro neigen zu einem eigenständigen Haus, das zum selben Viertel gehörte wie die Casa del Anfiteatro und die in den Kellern des Nationalmuseums für römische Kunst erhaltene domus.

Art
Villa
Erhaltung
Fundamente
Schutzstatus
Denkmalgeschützt · RI-53-0000148
Unterschutzstellung
08/02/1973
Koordinaten
38.91746, -6.33745
Fotografien
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Die Fundstelle

Was es ist und was davon übrig ist

Der Grundriss ist fast unbekannt. Dokumentiert sind zwei mit Mosaiken gepflasterte Räume, durch einen unklaren Bereich von einem weiteren rechteckigen Raum mit Apsis getrennt, sowie ein kleiner Abschnitt dessen, was das Peristyl zu sein scheint. Die Datierung liegt zwischen dem 1. und dem 3. Jahrhundert n. Chr.

Der Name stammt von der Wasserleitung Aqua Augusta, deren Abschnitt diesen Sektor der Stadt auf dem Weg zum Amphitheater durchquert: diese unmittelbare Nachbarschaft macht die Deutung der Anlage sehr schwierig, und der städtische Katalog weist darauf hin, dass genauer bestimmt werden müsste, welche Reste zu ihr gehören und wie sie von der Casa del Anfiteatro zu trennen sind. Der Zustand ist mangelhaft und die Reste sehr partiell, doch der Besuch erfolgt gemeinsam mit der Casa del Anfiteatro. Das Bemerkenswerteste sind die Mosaiken. Teil des archäologischen Ensembles von Mérida, Welterbe (UNESCO, 1993).

Das Profil

Was jede Epoche hier hinterlassen hat

Zu lesen von oben nach unten: jedes Band ist eine Epoche, die an dieser Stelle gebaut hat, von der jüngsten bis zur tiefsten.

25 v. Chr. – 5. Jh. Schicht 1
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Römisch

Römisch

An dieser Fundstelle steht Mauerwerk dieser Epoche. In Mérida gibt es 57 weitere Fundstellen aus derselben Schicht.

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Profilsohle

Unter der tiefsten Schicht jeder Fundstelle liegt der Boden selbst: was noch nicht ergraben ist, oder was nichts Gebautes hinterlassen hat. Der Katalog behauptet nur, was belegt ist.

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