Steinbruch von Carija
Römischer Steinbruch in der Sierra de Carija, zwischen der Stadt Mérida und dem römischen Stausee Proserpina, nordwestlich des alten Augusta Emerita. Die Sierra Carija gehört seit mehr als 2.000 Jahren zur Landschaft von Mérida und fällt durch ihre kalkige Geologie auf, eine Grundressource für den Bau der um 25 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründeten römischen Kolonie.
- Art
- Bergwerk/Steinbruch
- Erhaltung
- —
- Schutzstatus
- Inventarisiert · Nivel B-54
- Koordinaten
- 38.94702, -6.38121
- Fotografien
- 1
Was es ist und was davon übrig ist
Untersuchungen des Archäologischen Instituts von Mérida, des CSIC und des Technologischen Instituts für Naturstein und Baumaterialien (INTROMAC) haben die Sierra Carija als eines der Abbaugebiete identifiziert, die die römische Stadt möglicherweise mit Stein (vor allem Kalkstein) versorgten. Weitere in derselben Studie identifizierte Steinbrüche in der Nähe sind Sierra Berrocal, Finca Royanejos, Finca Cuarto de la Charca und Finca Los Baldíos, die vor allem Granit und Diorit für den Bau des Theaters und des Amphitheaters lieferten, seit 1993 UNESCO-Welterbe.
Der Name «Carija» kann mit Publius Carisius zusammenhängen, dem Legaten des Kaisers Augustus, der bei der Gründung von Augusta Emerita eine entscheidende Rolle spielte. Der Steinbruch, der Spuren historischen Abbaus bewahrt, blieb in späteren Epochen aktiv; eine moderne Bergbaukonzession wurde vor über einem Jahrzehnt für inaktiv erklärt. Auf der Fundstelle wurden sekundäre Uran-Vanadium-Minerale (Tyuyamunit) nachgewiesen, typisch für die Verwitterung von Kalkstein. (Lage annähernd.)
Was jede Epoche hier hinterlassen hat
Zu lesen von oben nach unten: jedes Band ist eine Epoche, die an dieser Stelle gebaut hat, von der jüngsten bis zur tiefsten.
3 Fakten
1 fotografien
Römisch
An dieser Fundstelle steht Mauerwerk dieser Epoche. In Mérida gibt es 57 weitere Fundstellen aus derselben Schicht.
Ganze Schicht ansehen →Der Ortsname «Carija» bewahrt die Erinnerung an Publius Carisius, den General, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der deductor — der eigentliche Gründer — der Kolonie war: zweitausend Jahre später trägt die Steinbruchsierra noch seinen Namen.
«A Tale of Two Colonies: Augusta Emerita and Metellinum» (Oxbow, 2011)Am Osthang der Sierra wurde ein Weg gefunden, der an den Steinbrüchen selbst begann: er kann die Route sein, auf der die römischen Bauleute die Blöcke zur Stadt hinabbrachten.
Comunidad de Madrid — Investigan los materiales pétreos de la Mérida romanaEs gibt nicht einen Steinbruch, sondern eine Reihe: die Abbaugebiete, die die Stadt versorgen konnten, sind Sierra Berrocal, Sierra Carija, das Gut Royanejos, Cuarto de la Charca und Los Baldíos.
Comunidad de Madrid — Investigan los materiales pétreos de la Mérida romana
Unter der tiefsten Schicht jeder Fundstelle liegt der Boden selbst: was noch nicht ergraben ist, oder was nichts Gebautes hinterlassen hat. Der Katalog behauptet nur, was belegt ist.
Einen Spaziergang entfernt
Luftlinie, aus den Koordinaten der einzelnen Fundstellen berechnet.
Woher dieser Eintrag stammt
- Ficha en Vici.org vici.org
- Cantera Carija – MTI Minas Extremadura (mineralogía) mti-minas-extremadura.blogspot.com