Bestigium / Mérida
Piscina limaria (decantador) · 1 schichten

Absetzbecken des Aquädukts von los Milagros

Absetzbecken des Aquädukts von los Milagros, an der Avenida Vía de la Plata im Nordsektor der Stadt. Es ist das Bauteil der Wasseranlage, das fast niemand anschaut und ohne das das Aquädukt nicht funktioniert hätte: das Wasser, das die Leitung vom Stausee Proserpina brachte, wurde hier beruhigt, damit sich Schlamm und Schwebstoffe am Boden absetzten, bevor es weiterlief.

Art
Piscina limaria (decantador)
Erhaltung
Schutzstatus
Denkmalgeschützt · RI-53-0000148
Koordinaten
38.93100, -6.34810
Fotografien
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Die Fundstelle

Was es ist und was davon übrig ist

Seine Lage im Verlauf ist kein Zufall. Das Becken wurde genau vor dem Punkt platziert, an dem die Leitung sich über das Albarregas-Tal erheben musste, also unmittelbar vor dem teuersten und heikelsten Abschnitt des ganzen Werks: der großen Bogenstellung von los Milagros. Das Wasser zu klären, bevor es in die Bögen lief, verringerte die Verschlammung des specus und damit den Unterhalt des am schwersten zu reinigenden Teils. Das ist eine betriebstechnische Entscheidung, keine der Repräsentation.

Die Reste sind von außen frei zu sehen, ohne Einfassung und Öffnungszeiten, mit Informationstafel, und liegen einen kurzen Spaziergang vom Aquädukt von los Milagros und von der römischen Brücke über den Albarregas entfernt, mit denen sie eine Leseeinheit bilden. Teil des archäologischen Ensembles von Mérida, Welterbe (UNESCO, 1993). (Lage annähernd: an der Avenida Vía de la Plata, am Kopf der Bogenstellung, nach der Beschreibung in den Quellen.)

Das Profil

Was jede Epoche hier hinterlassen hat

Zu lesen von oben nach unten: jedes Band ist eine Epoche, die an dieser Stelle gebaut hat, von der jüngsten bis zur tiefsten.

25 v. Chr. – 5. Jh. Schicht 1
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Römisch

Römisch

An dieser Fundstelle steht Mauerwerk dieser Epoche. In Mérida gibt es 57 weitere Fundstellen aus derselben Schicht.

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Profilsohle

Unter der tiefsten Schicht jeder Fundstelle liegt der Boden selbst: was noch nicht ergraben ist, oder was nichts Gebautes hinterlassen hat. Der Katalog behauptet nur, was belegt ist.

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